Verliebt in Hollyhill ---Rezension---

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil zu Zurück nach Hollyhill. Diese Rezension könnte Spoiler enthalten.

Titel: Verliebt in Hollyhill
Autor: Alexandra Pilz
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 384
Preis: 16,99€
Bewertung: 4,5/5 Sterne


Inhalt (Klappentext):
Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …

Meine Meinung:

Zeitreisen:
 Nachdem wir im ersten Band nur Emily und Matt bei ihrer Zeitreise begleitet haben, reisen wir in diesem Band mit dem ganzen Dorf und erfahren, wie die Bewohner die Zeitreisen meistern. Die Idee, dass das ganze Dorf in der Zeit reist hat mir schon im ersten Band sehr gut gefallen, jedoch bekommen wir im zweiten Band einen besseren Einblick in die Zeitreisen.
Im ersten Teil ging die Reise in die 80er. Die Zeit hat mich nicht so angesprochen, doch hier ging es ins frühe 19. Jahrhundert, was ich schon interessanter finde. Da die Zeitreisenden sich in ein altes Herrenhaus einschleusen, erfährt man auch etwas über die Lebensweisen und Sitten zu dieser Zeit.
Bei den Zeitreisen sind mir ein paar logische Fehler aufgefallen, die aber nicht weiter gravierend sind und über die ich hinwegsehen kann.

Charaktere:
Da es in diesem Band zwei neue Charaktere gibt, Cloe und Cullum, beginnt Emily, Dinge zu hinterfragen. Dinge über das Dorf, Matt und ihre Mutter. Dieses Hinterfragen hat mir im ersten Teil ein bisschen gefehlt und deshalb hat mir das sehr gut gefallen.
Mir sind eigentlich alle Bewohner des Dorfes total sympathisch und ich konnte die Handlungen aller Charaktere nachvollziehe. 
Die Beziehung zwischen Emily und Matt hat mich etwas genervt, da sie sich einfach nicht entscheiden konnten, was sie jetzt wollen. Jedoch liegt der Focus auch eher nicht auf der Liebesgeschichte.

Spannung:
Natürlich liegt die Spannung auch in der Frage, wie es mit Emily und Matt weitergeht. Doch wirklich spannend wird das Buch durch die zu erfüllene Mission. Diese Spannung hat mich durchgehend gepackt und bis zum Ende war ich mir selbst noch nicht ganz sicher, wie die Lösung des Falls aussehen würde.

Sprache/Schreibweise:
Das Buch hat sich schnell und flüßig lesen lassen, an der Sprache habe ich nichts auszusetzen.

 Ich habe klein Kritikpunkte an diesem Buch, jedoch sind diese für mich nicht sonderlich tragisch und ich vergebe:

Stern Stern Stern Stern halber Stern

Wie immer würde mich euere Rückmeldung freuen.

Euer Einhorn 

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