Clockwork Angel: Chroniken der Schattenjäger *Rezension*



Titel: Clockwork Angel: Chroniken der Schattenjäger
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Seiten: 576
Preis: TB: 14,99€; HC: 19,99€
Bewertung: 4,5/5 Sterne





Inhalt (Klappentext):

Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen - und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt im Jahr 1878.

Es wird ja immer gesagt, dass man dieses Buch nach City of Glass lesen soll. Mich haben die Chroniken der Unterwelt jedoch nicht so sehr angesprochen wie die Chroniken der Schattenjäger, also habe ich das Buch einfach so gelesen. Und bis jetzt fehlt mir auch kein Wissen, ich habe alles sehr gut verstanden.

An diesem Buch haben mir vor allem die Charaktere sehr gut gefallen. Tessa ist meiner Meinung nach ein unglaublich starker Charakter und sagt auch mal,wenn ihr etwas nicht passt. Sie rastet in einigen Situationen aus, doch sie hat meist auch allen Grund dazu. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert. Am Anfang hängt sie noch sehr an dem Bild der Gesellschaft, dass Frauen nicht kämpfen sollten usw... Doch langsam möchte auch sie gerne kämpfen und nicht nur rumsitzen.
Mit Will konnte ich mich jedoch noch nicht so sehr anfreunden. Seine Gleichgültigkeit und Arroganz treibt mich einfach in den Wahnsinn und ich kann nicht sehen, was Tessa an ihm so toll findt.
Ganz anders ist das mit Jem. Er war mir von Anfang an sympathisch und er ist immer für Tessa da, wenn sie ihn braucht. Er sagt so wunderschöne Dinge, ich habe mir sogar zwei Zitate von ihm markiert (habe ich sonst noch nie).

Die Handlung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. An vielen Stellen dachte ich, dass ich die Handlung jetzt durchschaut hätte, doch dann kam es immer anders als erwartet. Und auch wenn man das vielleicht von einem dicken Buch denken würde, gab es keine langweiligen Stellen.
London als Kulisse hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich manchmal vergessen habe, dass die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt und dass es so etwas wie Handys nicht gibt.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, eine Steigerung jedoch noch möglich ist.

Stern Stern Stern Stern halber Stern

Euer Einhorn
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen