Lucrum [Rezension]

Ich habe heute morgen "Lucrum" beendet. Das vorraussichtlich letzte Buch in diesem Jahr. In dieser Rezension möchte ich euch erzählen, wie mir das Buch gefallen hat.

Titel: Lucrum
Autor: Anika Ackermann
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 426
Preis: 13,99€
Bewertung: 3,5/5 Sterne

Inhalt (Klappentext):
Was bleibt, wenn sich alles verändert? Wenn Du Dich veränderst? London, 2050: Die Feuer des Dritten Weltkriegs sind noch nicht erloschen, als sich der Kampf um die Vorherrschaft der Stadt zwischen Schattenbrüdern und Lichtrittern zuspitzt. Die siebzehnjährige Emma kämpft gemeinsam mit den Schattenbrüdern gegen die Loge des Lichts, bis ihr bester Freund Liam plötzlich verschwindet und sie die Bruderschaft dahinter vermutet. Gemeinsam mit dem vorlauten Formwandler Timotheus und dem schönen, aber streitlustigen Lichtritter Noah versucht sie, die Wahrheit herauszufinden – und gerät in einen jahrhundertealten Konflikt.
 Quelle: Amazon 

Meine Meinung:
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext sehr vielversprechend ist. Außerdem habe ich eigentlich nur positive Stimmen zu diesem Buch gehört.
Umso enttäuschter war ich vom Anfang. Als Erstes fiel es mir sehr schwer, mit dem Schreibstil zurechtzukommen. Die Autorin verwendet sehr viele Fremdwörter, die mir das lesen erschwert haben. Doch diese Schwierigkeit hat sich bei mir nach so ca 100 Seiten wieder gelegt.
Auch der Einstieg in die Handlung ist mir nicht sehr leichtgefallen. Obwohl die Gechichte sehr actionreich ist, beginnt die eigentliche Handlung, die der Klappentext verspricht, erst ca auf Seite 150. Auch wenn das jetzt erstmal sehr negativ klingt, konnte mich die Geschichte im letzten Drittel des Buches so richtig packen. Diesem Teil allein hätte ich fünf Sterne gegeben.
Bei den Charakteren hatte ich auch so meine Schwierigkeiten. Obwohl Liam nur sehr kurz auftaucht, ist er mir sofort sympatisch gewesen und auch Noah mochte ich sehr gerne. Aber mit Emma hatte ich so meine Schwierigkeiten. Sie denkt von sich, dass sie die Beste ist, was ja eigentlich auch stimmt. Aber dazu denkt sie noch, dass sie unbesiegbar ist. Was sie definitiv nicht ist, denn ohne Noah oder Timotheus hätte sie oft ziemlich alt ausgesehen. Auch ihre Neigung zur Gewalt konnte ich nicht nachvollziehen.
Aber es gibt noch eine Figur, die mir wirklich sehr gut gefallen hat: Timotheus. Oder auch Timo. Er erinnert mich zwar etwas an Xemerius aus der Edelstein-Trilogie, hatte aber doch seinen eigenen, wundervollen Charakter.

Fazit:
Auch wenn diese Rezension sehr negativ rüberkommt, hat mir vor allem die Idee und das Ende der Geschichte wirklich gut gefallen. Deshalb vergebe ich, trotz der negativen Punke 3,5 Sterne.

Stern Stern Stern halber Stern
 Ich werde übrigens versuchen, so schnell wie möglich jetzt auch "Damnum" zu lesen, damit ich nicht erst wieder in den Schreibstil reinfinden muss.

Euer Einhorn

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