Black Blade- Das eisige Feuer der Magie [Rezension]

Da die Mythos Academy-Reihe zu meinen Lieblingsbüchern gehört, wollte ich unbedingt auch Black Blade lesen, da ja auch viele Leser meinen, dass ihnen diese Reihen besser gefallen hat als die Reihe um Gwen Frost. Wie mir der erste Teil gefallen hat, erfahrt ihr in dieser Rezension.


Titel: Black Blade- Das eisige Feuer der Magie
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi
Seiten: 368
Preis: 14,99€
Bewertung:4/5 Sterne

Inhalt (Klappentext):
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:

Da die Bücher von Jennifer Estep eigentlich immer spannend anfangen, ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leichtgefallen. Mir gefällt Lila als Protagonistin wirklich gut, sie ist sehr stark, zeigt im Laufe der Geschichte aber auch eine verletzliche Seite. Nach dem spannenden Teil direkt am Anfang gibt es einen etwas längeren Teil, in dem wir sehen, wie Lila so lebt und welche Regeln in ihrer Welt herschen. Auch wenn ich diesen Teil sehr interessant finde, hat er sich etwas in die Länge gezogen und wurde ein bisschen langweilig. Doch das legte sich schnell wieder, als dann die richtige Handlung beginnt.
Die Fantasyelemente finde ich sehr gelungen. In dieser Stadt leben Menschen, Magier und Monster zusammen und wissen auch von einander. Die Magier haben unterschiedliche Fähigkeiten, die ich alle sehr interessant finde. Meiner Meinung nach kann Jennifer Estep Fantasy sehr gut in unsere Zeit einbinden, mit moderner Technik wie Handys. Auch sind ihre Bücher sehr realitätsbezogen (soweit ein Fantasy-Roman realistisch sein kann), da die Polizei oder das Jugendamt auch Probleme darstellen können. Das habe ich bis jetzt in nur sehr wenigen Fantasybüchern bemerkt.
Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte und leider haben wir wieder diese Standart-Situation, dass sich die Protagonisten sofort zueinander hingezogen fühlen, sie aber nicht zusammen sein können. Ich bin mal gespannt, wie sich dieser Teil der Geschichte in den Folgebänden entwickelt.
Jetzt habe ich noch einen letzten negativen Punkt zu diesem Buch: Ich finde, dass die Auflösung etwas zu unerwartet kam. Es gab für diese eine Wendung keine Anzeichen und es wirkte auf mich sehr unlogisch, wie schnell Lila zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Da bin ich nicht so schnell hinterhergekommen.

Fazit:  
Allgemein finde ich, dass diese Geschichte sehr gut ist. Auch wenn mir die Liebesgeshichte und die Wendung etwas zu schnell gingen und es am Anfang einen etwas langweiligen Teil gibt, hat mir der Rest der Handlung und vor allem die Protagonistin sehr gut gefallen.


Euer Einhorn

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