Die rote Königin [Rezension]

Das erste Buch, das ich 2017 beendet habe, ist Die rote Königin. Ich habe es mit ein paar netten Mädels in einer Leserunde über Instagram gelesen, was mir echt spaß gemacht hat. Und hier kommt meine Meinung zu dem Buch:


Titel: Die rote Königin
Autor: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seiten: 512
Preis: 19,99€
Bewertung: 5/5 Sterne

Inhalt (Klappentext):
Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Ich habe mich schon sehr lange auf diese Geschichte gefreut, da ich so viele positive Stimmen dazu gehört habe. Das konnte ich mir erst gar nicht vorstellen, da mich der Klappentext ein bisschen an Selection erinnert hat und diese Reihe ja auch relativ viel Kritik bekommen hat. Doch schon nach den ersten Seiten von "Die rote Königin" wurde ich vom Gegenteil überzeugt: Wenn diese Geschichte überhaupt einer ähnelt, dann der Panem-Trilogie. Denn das Erste, was mir super gefallen hat, ist, dass man direkt einen Hass auf die gesellschaftliche Oberschichte (die Silbernen) entwickelt. Sie behandeln die Roten wie Sklaven, nur weil sie anders sind. Umso mehr hat es mich überrascht, dass mir die Prinzen, Maven und Cal, als Charaktere total gut gefallen haben. Und auch Mare als Protagonistin hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist eine starke Person, die sich von der Kälte und Arroganz der Silbernen nicht einschüchtern lässt. Sie versucht etwas an ihrer Situation und auch an der des Landes zu ändern, anstatt rumzuheulen.
Die Handlung war von Anfang bis Ende spannend und hat mir auch richtig gut gefallen. Es kamen immer wieder Wendungen, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Als ich dann am Ende dachte, alles durchschaut zu haben, ist wieder etwas passiert, das alles verändert hat. Und genau das hat mir an der Geschichte so gut gefallen: Es war immer alles in Bewegung, nichts stand still und man konnte niemandem trauen.
Natürlich kommt ein gutes Jugendbuch nicht ohne Liebesgeschichte aus, und so auch dieses Buch. Auch wenn diese definitiv nicht so sehr im Vordergrund steht, wie der Klappentext vermuten lässt, war sie trotzdem vorhanden und konnte mich überzeugen.

Fazit:
In dieser Geschichte stimmt einfach alles: Charaktere, Handlung, die Liebesgeschichte und auch der Schreibstil haben mir richtig gut gefallen. Ich hoffe, dass die Reihe genau so großartig weitergeht, wie sie begonnen hat und ich vergebe:

Stern Stern Stern Stern Stern

Euer Einhorn
 
 

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