Bookish Sunday #31

Auch heute mache ich mal wieder bei der Aktion der lieben Ines mit. Die heutige Frage lautet:

Welcher klischeehafte Handlungsstrang nervt dich in Büchern am meisten?

Oha, das ist wirklich eine interessante Frage. Das Erste, was mir dazu eingefallen ist, sind Liebesdreiecke. Aber dabei kommt es immer darauf an, wie sie gestaltet sind. Mich nervt es, wenn von vorne herein klar ist, wen die (meist weibliche) Protagonistin wählen wird. Dies ist zum Beispiel in der Selection-Reihe der Fall. Aber sie können auch gut sein. Ein passendes Beispiel dafür ist die Elfen-Reihe von Aprilynn Pike. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, für wen die Protagonistin sich entscheidet, da ich nachvollziehen kann, warum sie für beide Jungen Gefühle hat.
Es passt jetzt zwar irgendwie nicht zur Frage, aber es nervt mich total, wenn mit Liebesdreiecken geworben wird, obwohl der Fokus gar nicht auf diesem Handlungsstrang liegt, wie zum Beispiel bei Die Tribute von Panem oder Throne of Glass.
Wenn mich aber eines wirklich immer nervt, dann sind es Mädchen, die einem Typen hinterrennen, der sich wie ein totales Arschloch verhällt. Und hier kann ich leider kein konkretes Buch nennen, denn ich halte mich von solchen Büchern fern, da ich weiß, dass sie mich nur aufregen würden.

Wie würdet ihr diese Frage beantworten?
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Euer Einhorn

Kommentare:

  1. Huhu,

    Seltsamerweise empfand ich das genau umgekehrt. Die von Selection mochte ich (mit einigen Schwächen), die von Aprilynne Pike ging mir eher auf die Nerven. Irgendwie war auch schon klar wen sie wählte, auch wenn es nicht immer eindeutig war. Aber hätte mich schon gewundert, wenn es anders gewesen wäre.

    Das letzte Beispiel kann ich aber verstehen.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2017/02/19/bookish-sunday-35-unmoegliche-klischees/

    LG corly

    Die von Tribute mochte ich auch nicht. Da wirkte irgendwie alles total falsch. Und das Ende war ja mal überhaupt nichts. Diese Entscheidung mit den Gründen dazu. Brr ... Hätte nicht sein müssen.

    AntwortenLöschen
  2. Hey,

    das ist wirklich interessant. In Selection war mir schon nach den ersten Kapiteln klar, wie das Buch enden würde, auch wenn ich immer im anderen Team war.
    Und zu Die Tribute von Panem: Ich finde einfach, dass sich Katniss nie zwischen Gale und Peeta entscheiden musste. Sie hatte immer nur freundschaftliche Gefühle für Gale, und bei Peeta hat es länger gedauert, bis sie sich ihre Gefühle eingestanden hat. Da wurde eine Dreiecksbeziehung vermarktet, wo keine war. Und das Ende... reden wir nicht drüber. Aber die Bücher finde ich wirklich toll!
    Was mir noch nachträglich einfällt: Es nervt, wenn einer der Typen vorher der beste Freund der Protagonistin war.

    LG Neetje

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, stimmt vielleicht. Aber ich mochte die Charaktere überwiegend und ich war schon für das Gewinnerteam. Im 2. Teil fand ich das Dreieck dann teilweise nervig, aber eigentlich liebe ich Selection.

      Ich bin mir nicht sicher ob ich sagen würde sie hat für Peeta Gefühle entwickelt. Ich spoiler jetzt einfach mal - Also alle, die nicht das Ende kennen: Bitte nicht lesen!

      Aber am Ende hieß es ja sie müsse sich für den entscheiden, der am besten für sie ist und das war Peeta. Für mich hatte das nichts mit Gefühlen zu tun. Das hat mich so genervt. Ich hatte schon das Gefühl, dass sie auch gewisse Gefühle für Gale hatte, aber nachdem er dann so heftig wurde in drei war Peeta eben einfach besser für sie. Das war es, was mich nervte. Gerade, dass die Gefühle bei Katniss in Sachen Liebe irgendwie da total fehlten. Ich war zwar Team Peeta, fand aber immer sie passt besser zu Gale.

      Ich bin aber auch allgemein nicht so ein Fan von Panem.

      He, he. Stimmt. Apropos beste Freund. Hast du schon mal Bücher gelesen wo der Name Simon drin vorkommt? Ich schon mehrere. Immer war Simon der beste Freund, immer war er der Streber und immer war er der Loser usw, steigert sich dann aber so, dass er plötzlich attraktiv wird. Irgendwie merkwürdig, oder? Ein Beispiel wäre da die Chronikenreihe von Cassandra Clare. Das fand ich auch merkwürdig.

      LG Corly

      Löschen
    2. Okay, das mit den Simons ist schon irgendwie lustig. Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem ein Simon mitspielt.

      Das mit der "Gefühlslosigkeit" bei Katniss ist mir während des Lesens auch aufgefallen.
      (Ich spoilere hier übrigens auch!)
      Ich mag sie als Charakter total gerne, sie ist sehr stark und das ist heutzutage schon relativ selten. Ich glaube, dass inzwischen fast jeder weiß, dass Katniss und Peeta am Ende ein Paar sind, also war auch ich nicht sonderlich überrascht. Aber dass das wirklich erst auf der letzten Seite passiert ist, hat mich dann doch etwas deprimiert. Ich bin immer noch der Meinung, dass die beiden ein Traumpaar sind, sie haben zusammen so viel durchgemacht. Und irgendwie kann man auch verstehen, dass Katniss wegen den Hungerspielen keine Zeit hatte, sich einen Überblick über ihre Gefühle zu verschaffen. Außerdem glaube ich, der Film hat mir Gale so unsympatisch gemacht, ich mag den Schauspieler einfach nicht sehrgerne.

      Ich kann total verstehen, warum du Panem nicht magst, aber jeder hat da so seinen Geschmack. Und ich konnte über den Charakter von Katniss hinwegsehen. Wobei mir etwas aufgefallen ist: Starke Protagonistinnen sind heutzutage leider nurnoch Diebinnen oder sie machen etwas anderes illegales. Auch sind sie meist relativ "gefühlslos", vor allem, was Liebe angeht. Irgendwie gibt es in Büchern nurnoch die zwei extremen Mädchenbilder: die graue Maus, die kein Selbstbewusstsein hat, aber trotzdem den tollsten Typen bekommt, und diese starke Protagonistin, die aber kaum Gefühle zeigt. Dazwischen exestiert in der Jugendbuchbrange kaum etwas, leider. Denn ich komme mit beiden Arten nicht sonderlich gut zurecht.

      LG Neetje

      Löschen
  3. Huhu,

    ja, schon.

    Okay, ich bin ja bekanntlich kein Katnissfan. Von daher nicht verwunderlich, dass ich gegen sie bin. Okay, Schauspieler sind ja Geschmackssache. Ich liebe Liam Hemsworth, allerdings war seine Rolle als Gale auch nicht unbedingt passend zu ihm.

    Ja, stimmt. Mit den starken Mädels und der grauen Maus hast du schon recht. Das find ich auch schade. Wieso kann jemand nicht hart sein oder hartes durchgemacht haben und trotzdem Gefühle zeigen. Aber ich entdecke auch immer noch wieder Bücher wo es eben doch anders geht. Das find ich auch gut, sonst wüsste ich nicht mehr was ich lesen sollte. Sowas mag ich nämlich nicht so.

    LG Corly

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kannst du mir vielleicht gute Bücher im Bereich Jugendfantasy mit solche Protagonistinnen empfehlen? Bin immer auf der Suche ;)

      Löschen
    2. Ich fand zum Beispiel diese hier ganz gut:

      Wobei diese Welten nicht so kalt sind wie Panem, auch die Charaktere nicht und überall sind Dreiecksgeschichten mit dabei.

      Bitter und Sweet - Linea Harris
      Cynthia Hand - Unerathly
      Julie Kagawa - Plötzlich Fee

      Die Welt ist kalt, aber die Charkatere nicht, das gefiel mir gut (aber eher Dystopie)

      Amy Ewing - Das Juwel

      Mehr fällt mir auch gerade nicht dazu ein, was ungefähr zu dem passen könnte worüber wir jetzt geredet haben. Jedenfalls nicht im Fantasybereich. Meist mag ich auch eher sanftere Geschichten.

      LG Corly

      Löschen
    3. Von Plötzlich Fee habe ich den ersten Teil schon gelesen und muss unbedingt mal weitermachen, Das Juwel finde ich auch mega gut und die anderen Bücher werde ich mir mal ansehen.

      LG Neetje

      Löschen
    4. dann bin ich gespannt was du zu den anderen Sachen sagst. Ja, das Juwel war echt gut. Bin gespannt auf Teil.

      LG Corly

      Löschen