Götterfunke- Liebe mich nicht [Rezension]


Wuhu, ich habe endlich mal wieder ein Buch beendet! Und hier kommt die Rezension dazu:

Titel: Götterfunke- Liebe mich nicht
Autor: Marah Woolf
Verlag: Dressler Cecilie
Seiten: 464
Preis: 18,99€
Bewertung: 2,5/5 Sternen

Inhalt (Klappentext):
 „Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?
Quelle: Dressler Verlag
 
Meine Meinung:

Ich fange jetzt erst einmal mit etwas positivem an: Ich liebe den Schreibstil von Marah Woolf! Ich habe fast alle ihre Fantasy-Bücher gelesen und für keines habe ich mehr als drei Tage gebraucht. Die Autorin schreibt sehr locker und leicht und auch wirklich sehr fesselnd.
Kommen wir zu dem nicht so positiven Teil: den Charakteren. Zu diesem Thema habe ich etwas mehr zu sagen und deshalb werde ich mir mal die Hauptpersonen einzeln vornehmen.
Ich beginne mit unserer Protagonistin Jess. Gleich am Anfang wird klar, dass sie das Klischee-Mädchen ist, das wir alle kennen. Klein, unscheinbar, ängstlich, nicht hübsche aber eigentlich ganz schlau. Natürlich ist diese Art von Mädchen schon sehr ausgelutscht und so langsam fängt es auch am zu nerven. Doch was mich an ihr so sehr gestört hat, ist, dass sie doch irgendwie stark rüberkommen sollte. Es hat sich so angefühlt, als hätte sich die Autorin bezüglich ihrem Charakter nicht richtig entschieden. So hatt sie an einigen Stellen  starke Züge, die aber eher fehl am Platz gewirkt haben. Aber die Krönung war dann ja noch dashier: Jess jammert die ganze Zeit rum, dass die anderen Mädchen sich so schamlos an Caydens Hals werfen, tut im Endeffekt aber genau das Gleiche. Und auch, dass sie einfach alles hinnimmt, was Cayden sagt! Er verschweigt ihr wichtige Informationen und am Anfang ist Jess dann immer ein bisschen sauer, aber dann schaut sie in seine smaragdgrünen Augen und... KOTZ! Tja, war wohl nichts mit staker Persönlichkeit, wenn schon der Augenaufschlag eines Typens, den du erst seit zwei Tagen kennst schon dein Denkvermögen beeinträchtigt. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass sie pausenlos von ihm gerettet wir?! ...starker Charakter und so...
Genug Hass gegen Jess, kommen wir zu der Person mit den smaragdgrünen Augen: Cayden. Und auch hier habe ich ein bisschen was zum Meckern, denn ich verstehe es wirklich nicht: Warum finden den alle Mädchen so toll? Er behandelt sie alle scheiße und knutscht gleichzeitig mit drei Mädchen? Das ist also das, was Mädchen wollen? Also ich sehe das etwas anders. Natürlich hat er göttliche Anziehungskraft, aber es wird so dargestellt, das allein sein Aussehen daran schuld ist, dass ihm alle Mädchen hinterherrennen. Ja gut, laut diesem Buch reicht es, gut auszusehen, um Mädels abzukriegen. Wer braucht denn schon Charakter, darauf schauen Frauen doch sowieso nicht. (IRONIE für alle, die das nicht verstanden haben)
Okay, genug von diesen Charakteren, die mir dieses Buch leider total versaut haben. Kommen wir zur Geschichte: Seit Percy Jackson finde ich griechische Mythologie total interessant . Und durch Bücher lerne ich definitiv mehr als im Lateinunterricht ;) Also die Grundidee finde ich wirklich gut und auch wie das Buch aufgebaut ist, hat mir gut gefallen. Der Leser weiß ja von Anfang an, dass Cayden der Titan Prometheus ist und ungefähr auch, was seine Aufgabe ist. Dadurch konnte ich aber teilweise nicht gut beurteilen, ob die Situation wirklich nicht offensichtlich ist, oder ob die Protagonistin einfach nur dumm ist. Was mir daran aber gefallen hat, waren die Berichte von Hermes. Diese sind kurz, knackig und einfach mega witzig. Auch, dass noch andere Götter mit in die Handlung eingebunden wurden, finde ich sehr gut. Doch leider muss ich sagen, dass bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich etwas passiert und es sonst größtenteils darum geht, ob Jess Cayden jetzt will oder nicht.

Fazit:
Ein Buch mit einer guten Idee, fantastischem Schreibstil und fürchterlichen Charkteren.
KOMMA FÜNF

So, das war mal eine längere Rezension, aber ich musste viel Hass rauslasse. Habt ihr das Buch schon gelesen und wie fandet ihr es? Ich werde jetzt ein gutes Buch lesen!

Euer Einhorn 


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