Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott [Rezension]


Nachdem ich die Reihe von Percy Jackson total geliebt habe, musste ich natürlich auch Helden des Olymp lesen. Wie mir der erste Teil gefallen hat, erzähle ich euch in dieser Rezension.


Titel: Heden des Olymp- Der verschwundene Halbgott
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Seiten: 592
Preis: 10,99 €
Bewertung: 3,5/5 Sternen

Inhalt (Klappentext):
Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Allem Anschein nach gehören die drei tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Auf dem Rücken eines mechanischen Drachen stürzen sie sich also ins Abenteuer. Und dann gilt es auch noch, einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson…
Quelle: Carlsen

Meine Meinung:

Als erstes sollte man wissen, dass diese Reihe nahtlos an Percy Jackson anschließt, also sollte man die Reihe definitiv vorher gelesen haben.
Wie immer wird man von Rick Riordan gleich am Anfang des Buches in einen Kampf geworfen, was natürlich sofort Spannung erzeugt. Dies ist nicht das einzige typische Stilmittel von dem Autor, denn die Helden begeben sich wieder auf eine Art Reise, auf der sie von vielen Gefahren bedroht werden. Dieser Aufbau der Handlung hat mir sonst sehr gut gefallen, doch in diesem Buch war mir das alles zu viel. Vor allem gab es für meinen Geschmack zu viele Bedrohungen, die den Helden vor die Füße gefallen sind. Dafür ist der finale Kampf gar nicht sonderlich hervorgestochen, es war eben nur einer unter sehr vielen.
Im Mittelteil hat sich die Geschichte sehr gezogen und es war so ca. 100 Seiten lang sehr langweilig. Den Teil hätte man sich auch sparen können. Der Rest hat mir aber wirklich gut gefallen, wir haben alte Bekannte wiedergetroffen und vor allem diese Reise-Athmosphäre konnte mich mal wieder begeistern.
In diesem Buch gibt es nicht, wie üblich, einen Protagonisten, sondern gleich drei. Jason, Leo und Piper sind Kinder von drei Göttern, die im Percy Jackson-Universum noch nicht so stark behandelt wurden. Welche das sind, werde ich hier noch nicht verraten, aber sie sind interessant ;)
 Die Charaktere an sich fand ich nicht besonders sympatisch, sie haben mir zu viel rumgejammert. Auch könnte man sie genau so in jedem anderen Buch finden, sie sind nichts besonderes.
Der Schreibstil von Rick Riordan ist wie immer lustig und jugendlich und wirkt dabei nicht gekünstelt oder komplett überzogen.

Fazit:

Helden des Olymp ist ein Buch für alle, die von Camp Half-Blood noch nicht genug haben. Jedoch ist dieses Buch noch lange nicht so gut wie Percy Jackson, da es etwas zu langatmig ist und auch die Charaktere nichts besonderes sind.
KOMMA FÜNF

Euer Einhorn





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