{Rezension} Abendsonne - Die Wiedererwählte der Jahreszeiten


Titel: Abendsonne - Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
Autor: Jennifer Wolf
Verlag: Carlsen Impress
Teil: 2
Seiten: 264
Preis: 7,99€ (Taschenbuch) / 3,99€ (e-Book)
Bewertung: 4,5/5 Einhörner

Klappentext:
Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört Daliah eigentlich aufs Feld. Dort pflückt sie von klein auf Lavendelblüten und unterstützt ihre Familie. Doch dann wird sie von Göttin Gaia dazu auserkoren, ihre vier Söhne kennenzulernen. Für einen von ihnen muss sie sich entscheiden und sich hundert Jahre an ihn binden. Auf wen wird ihre Wahl fallen? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?
Quelle: Carlsen

Meine Meinung:
Ich war etwas skeptisch, wie dieses Buch werden würde, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie die Autorin etwas Neues aus der "Auswahl" heraushohlt. Doch das hat sie hier geschafft. Daliah ist ein ganz normales Mädchen aus Herema, doch sie wird von Gaia ausgewählt, um einen ihrer Söhne zu heiraten. Daliah hat schon länger seltsame Träume, meist hat es etwas mit einem Mann, Blättern und Äpfeln zu tun. Und spätestens da ist bestimmt allen klar, wie diese Liebesgeschichte aussieht. Vom Ablauf her ist sie ähnlich wie die im ersten Teil: Sie hat sich schon längst entschieden, doch er setzt alles daran, sie loszuwerden. Aber natürlich ist es nicht eins zu eins die gleiche Geschichte. Der große Unterschied besteht darin, dass sich die Protagonisten die meiste Zeit auf der Erde befinden, und nicht im Reich der Götter. Auch fehlt der Spannunsfaktor, der im ersten Teil die Flucht war, aber trotzdem war die ganze Geschichte spannend. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn Daliah oft flüchtet, was mich manchmal etwas genervt hat. Und Jesien hat mir, wie im ersten Teil auch, total gut gefallen. Ich glaube, er ist meine liebste Jahreszeit. Und auch wenn ich ihn an manchen Stellen am liebsten einfach geschlagen hätte, konnte ich seine Situation doch nachvollziehen.
Daliahs Geschichte spielt übrigens deutlich nach Mayas, aber wir treffen im Laufe der Geschichte auf eine Nachfahrin von ihr, was mich sehr zum Lächeln gebracht hat.
Der einzig große Kritikpunkt ist leider noch immer die Kommasetzung, das hat mich beim Lesen fast wahnsinnig gemacht!

Fazit:
Die Charaktere haben mir, bis auf ein paar wenige Punkte, wirklich gut gefallen, genau wie die Handlung und die Liebesgeschichte. Am Schreibstil könnte man aber noch immer etwas arbeiten.

 
Euer Einhorn

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