Morgentau. Die Erwählte der Jahreszeiten [Rezension]

Hallo!
Ich wollte schon seit längerem mal die Bücher von Jennifer Wolf lesen, und habe damit letztens endlich mal angefangen. Hier könnt ihr lesen, wie mir Morgentau gefallen hat.

Titel: Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten
Autor: Jennifer Wolf
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 255
Preis: 7,99€ (Taschenbuch) 3,99€ (e-Book)
Bewertung: 4,5/5 Sternen


Inhalt (Klappentext):

Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?
 Quelle: Carlsen

Meine Meinung:

Fange ich mal mit dem Schreibstil an: Das Buch hat sich gut lesen lassen, doch an manchen Stellen wirkte der Schreibstil noch etwas unsicher. Außerdem hat mich extrem irritiert, dass Kommas nur an den Stellen gesetzt wurden, an denen sie gesetzt werde müssen. Die sogenannten Kann-Kommas wurden nicht gesetzt und darüber bin ich öfters gestolpert.
Kommen wir zu den Charakteren: Die Protagonistin Maya war mir von Anfang an sympatisch. Sie ist eine starke Person, wirkt dabei aber nicht gefühlslos. Auch hat mir wirklich gut gefallen, wie sie zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Iria steht. Sobald sie in Gaias Welt war, hat sie die beiden nicht vergessen, wie es andere Charaktere getan hätte, sondern sie hat sie wirklich vermisst. Und auch als sie noch auf der Erde gelebt hat, hatte sie eine wunderschön beschriebene Beziehung zu ihrer besten Freundin. Zusammenfassend ist Maya einfach ein Charakter, mit dem ich mich wirklich gut identifizieren kann.
Die männlichen Charaktere, der Frühling Aviv, der Sommer Sol, der Herbst Jesien und der Winter Nevis, haben mir auch alle sehr gut gefallen, besonders Jesien mag ich total. Und auch wenn man ein paar von ihnen noch nicht wirklich kennengelernt hat, sind sie mir sympatisch.
Die Handlung hat mich von Anfang an begeistert. Das ganze spielt ja in der Zukunft, ca. 3100 n. Chr., und diese Vorstellung der Zukunft finde ich zwar erschreckend, aber auch wirklich interessant. Besonders gut gefallen hat mir, dass dieses Thema in der zweiten Hälfte des Buches wieder aufgegriffen wurde. Die ganze Geschichte war total spannend, und auch wenn ich an einigen Stellen gedacht habe, dass das ganze dann doch etwas unlogisch ist, hat mich das überhaupt nicht gestört. Auch das Ende kommt etwas unerwartet, aber ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

Fazit:

Morgentau ist ein Buch mit einem etwas unsicheren Schreibstil und ein paar unlogischen Handlungen, hat dafür aber wirklich herrausragende Charaktere, die eine wirklich schöne Geschichte zum Leben erwecken.
KOMMA FÜNF

Euer Einhorn
 

Kommentare:

  1. Hey Neetje, guck mal in deine Mails :)

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    1. Ich habe leider nichts erhalten. Könntest du sie noch einmal senden?

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