Die Töchter der Elfe- Über die Reihe



Hey!
In diesem Post möchte ich euch eine etwas unbekannte Reihe vorstellen: Die Töchter der Elfe-Reihe der dänischen Autorin Nicole Boyle Rodtnes.
Hier der Klappentext des ersten Bandes:



Mit ihren magischen Tänzen ziehen die Schwestern Rose, Azalea und Birke alle in den Bann. Die Mädchen wirken wie normale Teenager, aber in Wahrheit sind sie Elfen wie ihre verstorbene Mutter und brauchen die Energie der Menschen, um überleben zu können. Ein Geheimnis, das ihr Vater um jeden Preis zu schützen versucht.
Als der attraktive Malte neu in die Schule kommt, gerät das abgeschottete Leben der Mädchen durcheinander. Birke verliebt sich haltlos in ihn, aber eine Beziehung zwischen ihnen beiden darf nicht sein. Während Malte beginnt, verbotene Fragen zu stellen, weil Birke ihn abweist, wird eine tote Elfe im Wald gefunden – und das Unheil nimmt seinen Lauf ...
 Quelle: Beltz


Titel: Schicksalstanz/Unheilsblick/Rachepakt. Die Töchter der Elfe
Autor: Nicole Boyle Rodtnes
Verlag:Gulliver
Teile: 3
Seiten: 282/301/299
Preis:14,95€
Bewertung: 4,5/3/3,5 Einhörner

Schicksalstanz. Die Töchter der Elfe
Den ersten Band habe ich kurz nach Erscheinen in der Buchhandlung entdeckt und mitgenommen, da mir der Klappentext sehr angesprochen hat. Ich habe es dann auch sofort gelesen und es hat mir wirklich sehr gut geffallen.
Story
Die Idee hinter diesem Buch finde ich so toll. Die Elfen in dieser Geschichte müssen vor anderen Menschen tanzen, um an Energie zu kommen. Dies kann jedoch sehr gefährlich sein, da sie den Menschen schaden, wenn sie ihnen zu viel Energie nehmen. Außerdem haben sie ein Loch im Rücken. Ich habe bis heute nich rausgefunden, wozu dieses Loch da sein soll, aber man kann halt durch ihren Rücken gucken. Nett.
Ich weiß nicht, ob dies die dänische Sage um die Elfen ist oder ob sich die Autorin das alles selbst ausgedacht hat, aber ich weiß: Mir hats gefallen.
Die Liebesgeschichte finde ich auch sehr gelungen. Malte ist endlich mal wieder kein Bad Boy, sondern ein ganz normaler Junge.
Der Rest der Geschichte konnte mich auch begeistern: Die Story ist wirklich total spannend, denn es gibt so einige Geheimnisse, die während der gesammten Reihe ans Licht kommen, auf die ich niemals gekommen wäre und die mich wirklich schockiert haben. Auf einige Personen habe ich teilweise wirklich Hass entwickelt, da ich mit so vielen Dingen nicht gerechnet hätte. Die Plottwists sind meiner Meinung nach absolut gelungen!
Charaktere
Hier mein einziger Kritikpunkt: die Charaktere. Die sind mir gleich zu Anfang negativ aufgefallen. Denn die drei Schwestern, Birke, Rose und Azalea, haben nicht nur sehr unterschiedliche Haarfarben, sondern sind auch charakterlich unterschiedlich wie Tag und Nacht. Azalea, die Vernünftige und Ruhige. Rose, die Partymaus und Draufgängerin. Und Birke, die irgentetwas dazwischen sein soll. Die Normale vielleicht, aber trotzdem die Aussenseiterin in der Schule. Ich finde es doch sehr unwahrscheinlich, dass Drillinge so unterschiedlich sind.
Schreibstil
Kurz und knackig. So kann man den Schreibstil wohl am besten beschreiben. Eigentlich hatte ich damit keine Probleme, aber manchmal habe ich mich dann doch über Drei-Wort-Sätze gewundert. Ich liebe halt meine Bandwurmsätze!
Es stellt sich mir nurnoch die Frage, ob dies der oft erwähnte für Skandinavien typische Schreibstil ist...
Bewertung



Unheilsblick. Die Töchter der Elfe

Da sich die Charaktere und der Schreibstil in diesem Band nicht geänder haben, gehe ich jetzt hier nur auf die Story ein.
Und die hat mir in diesem Band leider nicht mehr ganz so gut gefallen, was an einem neuen Charakter gelegen hat: Aske. Denn ich hatte das Gefühl, dass die Schwestern alle Fehlentscheidungen nur wegen ihm getroffen haben. Und meiner Meinung nach haben sie in diesem Band sehr viele Fehlentscheidungen getroffen. Denn meist haben sie sich für den Weg mit den meisten Konsequenzen entschieden, und diese Entscheidungen habe ich wirklich nicht nachvollziehen können.
Die Plottwists waren aber immer noch genauso gut und unvorhersehbar wie auch schon im ersten Teil.





Rachepakt. Die Töchter der Elfe

Das Finale der Trilogie. Hm. Also vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Aber es war auch nicht schlecht. Es war ein unerwartetes Ende. Das Buch endet mit einer Entscheidung, die ich mal wieder überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Aber es war wohl die einzige Wahl. Trotzdem hätte ich versucht, die Sache anders zu lösen.
Die Mädchen haben in diesem Teil so viele Leben negativ verändert, so viele Leute verletzt. Natürlich wollten sie sich und ihr Geheimnis retten, aber da stellt sich mir die Frage: Wann ist es genug? Ab wann ist es nicht einfach mehr Selbstschutz, sondern purer Egoismus?
Ich hätte mich mit diesem Ergebnis der Geschichte nicht wohlgefühlt.
Und deshalb gehe ich aus dieser Geschichte mit einem unguten Gefühl. Das Ende hat meine Erwartungen nicht erfüllt, zudem ist es ein seeehr offenes Ende, an dem ich mich ebenfall sehr störe.
Und ich muss trotzdem sagen, dass mich das Buch fesseln konnte. Auch wenn mir die Entwicklung der Geschichte nicht gefallen hat, die Plottwists waren mal wieder super und unerwartet, weswegen das Buch nicht ganz so schlecht war, wie es hier jetzt vielleich rübergekommen ist.





Fazit
Ich Dachte mir, ich vergebe eine Reihen-Bewertung, und die sieht für Die Töchter der Elfe so aus:






Euer Einhorn

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