{Rezension} Libellenfrühling



Titel: Libellenfrühling
Autor: Dennis Kohlmann
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Teil: Einzelband
Seiten: 158
Preis: 4,99€ (Taschenbuch)
Bewertung: 4/5 Einhörner

Vielen Dank an den Autor für dieses Rezensionsexemplar!

Klappentext:
Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Am Anfang wollte ich gerne mal loswerden, wie unglaublich traumhaft ich dieses Cover finde. Die Farben sprechen mich total an und es wirkt geheimnisvoll und magisch, auch ein bisschen düster und ich finde, dass es sehr gut zur Geschichte passt.
Als erstes ist mir an diesem Buch der Schreibstil aufgefallen. Er ist sehr detailliert und ausschweifend, was mich am Anfang etwas irritiert hat, da das Buch aus der Sicht von Julien geschrieben ist, der ja noch ein Kind ist. Doch an den Schreibstil konnte ich mich sehr schnell gewöhnen und die genauen Beschreibungen wirkten auch nicht fehl am Platz.
Was mir von Anfang an sehr gut gefallen hat ist die Beziehung zwischen Julien und Mia. Die beiden würden alles für den jeweils anderen tun und sind nicht nur Geschwister, sondern auch sehr gute Freunde. Ich finde so schön, wie hier gezeigt wird, wie wichtig die Familie ist. Auch was das Thema Freundschaft und Andersartigkeit bzw. anderes Aussehen angeht, hat mich dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt.
Was die eigentliche Handlung angeht, so hatte ich mir doch etwas mehr Fantasy versprochen und war etwas enttäuscht, dass diese Elemente nicht im Vordergrund standen.
Das Ende der Geschichte finde ich sehr schön, wenn auch etwas unerwartet.
Dieses Buch wird als Kinderbuch verkauft, ich denke jedoch nicht, dass dies die richtige Zielgruppe ist, da es dafür einfach zu wenig Spannung und Action hat. Ich sehe es als Buch für Menschen ab dem Jugendalter, da der Fokus hier eher auf den Beziehungen zwischen den Charakteren liegt, die zum Nachdenken anregen.

Fazit:
Ich finde das Buch sehr gut, es konnte mich unterhalten und hat mich vor allem zum Nachdenken angeregt. Ich hatte jedoch auf mehr Fantasy-Elemente gehofft.

 
Euer Einhorn

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