{Rezension} Bitter & Sweet - Mystische Mächte



Titel: Bitter & Sweet - Mystische Mächte
Autor: Linea Harris
Verlag: Piper
Teil: 1/3
Seiten: 384
Preis: 12,99€ (Klappbroschur) / 9,99€ (e-Book)
Bewertung: 4,5/5 Einhörner

Klappentext:
Tauche ein in die verborgene Welt der Magie!
Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass ihre seltsamen Fähigkeiten keineswegs normaler Herkunft sind, sondern sich auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hat. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt ...
Quelle: Piper

Meine Meinung:
Ich möchte mal am Anfang anfangen, denn der hat mir nicht so gut gefallen. Dies lag vor allem daran, dass mir die Geschichte vorkam, wie jede andere in diesem Genre auch. Die Protagonistin erfährt total überraschend, dass sie übernatürliche Fähigkeiten hat und sie soll auf eine Schule für Zauberer gehen, um diese kontrollieren zu können. Ach ja, und die Eltern sind tot. Natürlich ist es schrecklich, wenn die Eltern sterben müssen, aber ist euch mal aufgefallen, dass in solchen Büchern eigentlich immer mindestens ein Elternteil verstorben ist?
Und auch die Liebesbeziehung kam mir auf den ersten Seiten sehr vorhersehbar vor. Auch die Freundschaften kamen mir zu schnell und auch die wichtigen Handlungen wurden am Anfang mit nur ein paar Sätzen erwähnt. Und natürlich das absolute Klischee: Graues Mäuschen, das zur Heldin wird. Doch irgendwie hat mich das Buch von Anfang an nicht losgelassen, ich habe über die Handlung nachgedacht und das Buch kam mir immer wieder in den Kopf, obwohl ich gerade etwas total anderes zu tun hatte. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch besser werden würde. Und ich hatte sowas von recht! Denn ab ca. Seite 100 hat mich die Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen, und zwar so richtig, wie es schon lange kein Buch mehr geschaft hat. Die letzten 200 Seiten habe ich am Stück gelesen, und es war mir ziemlich egal, dass das bis ein Uhr nachts gedauert hat und ich am nächsten Tag Schule hatte.
Aber woran lag das? Zum einen finde ich das Setting wunderschön. Natürlich ist der Schauplatzt einer Akademie nichts neues, aber diese Schule wurde so schön, prachtvoll und gemütlich dargestellt, dass ich eine glasklare Vorstellung von ihr habe. Und auch in das Wohnhaus der Protagonistin habe ich mich nach nur einem Kapitel verliebt. Die Liebesgeschichte hat sich nach ein paar Kapiteln auch in eine meiner Meinung nach völlig andere Richtung entwickelt, was mich sehr gefreut hat. Und die Freundschaften in diesem Buch hat mich am aller meisten begeistert. Die Protagonistin, Jillian, und ihre beste Freundin Alissa sind ein so wunderschönes Team. Sie kennen die andere besser als sich selbst und sind immer füreinander da. Auch wenn mich ihr Dreiergespann mit dem Streber Derek doch sehr an das gute alte goldene Trio erinnert hat. Jedoch mehr auf eine positive Weise, da sie sich gegenseitig zum Guten beeinflussen. Auch wenn ich mit Jillian auf Grund des Klischees "vom grauen Mäuschen zur Heldin" am Anfang so meine Probleme hatte, wurde sie mir immer sympathischer, und Alissa und Derek hatte ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie sind beide so herzliche Charaktere, die Jillian so gute Freunde sind.
Natürlich hat mich auch die gesammte Story total begeistert. Die Wesen der Hexen, der Mondkinder und der Vampire finde ich sehr interessant dagestellt. Auch wenn die Hexen hier natürlich im Vordergrund stehen, hoffe ich doch, dass in den nächsten Teilen auch die anderen Wesen mehr behandelt werden. Das Ende finde ich total klasse, da die Plot Twists total unvorhersehbar und auch schockierend waren. Und ich fand es mal wieder total faszinierend, wie man nach nur einem Satzt auf einmal das ganze Buch verstehen kann. Ich hätte niemals erraten, wer am Ende zu den Bösen gehören würde. Auch hat mir gut gefallen, dass zum Ende hin auch Dämonen mit in die Geschichte eingebaut wurden.

Fazit:
Auch wenn das Buch für mich sehr schwach angefangen hat, hat es sich durchgehend gesteigert und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Setting, die Charaktere, die Wesen und die gesammte Geschichte konnten mich absolut begeistern und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.


Euer Einhorn 

 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Neetje,

    Protagonist(inn)en haben generell seltenst eine vollständige Familie - ein Elternteil ist immer tot. In siebzig Prozent der Fälle hing er/sie in der übernatürlichen Sache drin. Und meist ist das andere Elternteil dauernd weg/desinteressiert/o.ä., damit der/ die Protagonist*in schön ungehindert sein/ihr Leben riskieren kann. ^^

    Auch wenn der Klappentext interessant klingt und deine Begeisterung ab der Hälfte mich neugierig macht, spricht mich dieses Buch doch nicht wirklich an.

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hey Dana,

      schade, dass du das Buch nicht lesen wirst. Aber gut, das ist ja auch Geschmackssache^^

      LG Neetje

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